Eine Taucherin mit Tiefenangst



Kein Scherz: Als ich im Jahr 2000 meinen Tauchschein machen wollte, trieb mich schon der Ausblick auf den Grund eines drei Meter tiefen Krankenhaus-Pools herzklopfend zurück an die Wasseroberfläche.

Was also hat eine Frau mit Tiefenangst dennoch dazu veranlasst, eine leidenschaftliche und mittlerweile hochbrevetierte Taucherin zu werden?

Mein Mann. Ihm hatte ich den Tauchschein zum Geburtstag geschenkt - und wurde prompt dazu verdonnert, auch einen zu machen. Nun läuft ein Tauchschein normalerweise so ab, dass man schön sicher in fünf Meter tiefem Wasser über Sandboden dümpelt. Nicht so bei uns.

Unsere Tauchprüfung fand eine Stunde von der thailändischen Küste entfernt an einer Felsnadel im offenen Meer statt - bei Windstärke 5! Ich dachte, mein erster Tauchgang würde mein letzter sein.
Dann aber geschah etwas Merkwürdiges: Der Seegang veranlasste meinen unerschrockenen Mann dazu, mit seinem Frühstück die Fische zu füttern. Der Anblick der frühstück-recycelnden Fische um ihn herum war anscheinend so absurd, dass meine Angst plötzlich weg war.

Und sobald wir den Wellengang über unseren Köpfen zurückließen und in die Ruhe des Meeres abtauchten, war es der Wahnsinn! Seitdem ist klar: Der einzige Zweck, warum ich irgendwann mal das Fruchtwasser verlassen habe, war der, dass ich einmal mit Flossen und Atemregler ins Wasser zurückkehre.


Tauchinteressiert oder tauchbegeistert?


Sie möchten im Urlaub ebenfalls einen Tauchschein machen? Gerne empfehle ich Ihnen die besten Buchten und Basen dafür - die mit Sandböden. Oder Sie sind schon Taucher und möchten die schönsten, aufregendsten, fischreichsten Tauchplätze kennenlernen? Dann fragen Sie mich - oft war ich schon da!

Überzeugen Sie sich selbst und folgen Sie dem Link, zur Bildergalerie.


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